Memorandum von wichtigen Fachgesellschaften unterstützt

News vom 28.06.2008

Das vom Berliner Methodentreffen ausgehende "Memorandum für eine fundierte Methodenausbildung in den Human- und Sozialwissenschaften" findet viel Resonanz und Unterstützung. Wichtige Fachgesellschaften aus Deutschand, Österreich und der Schweiz begrüßen die Initiative.

Gleich drei Sektionen der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und der Berufsverband der deutschen Soziologen und Soziologinnen (BDS) sowie die Vorstände der Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie gehören zu den Unterzeichnern des im März vorgestellten Memorandums. Doch die Unterstützung ist bei weitem nicht auf die Soziologie beschränkt. Die Österreichische Gesellschaft für Politikwissenschaften, die Rekonstruktive Sozialarbeitswissenschaft, die Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit und die Neue Gesellschaft für Psychologie gehören zu den Unterstützern. Alle begrüßen die Initiative und beteiligen sich daran, das Memoradum zu verbreiten und zum Anlass zu nehmen, wieder mehr über die Methodenausbildung zu diskutieren.

Damit ist ein ersten wichtiges Ziel erreicht, das die Organisatoren mit dem Memorandum verfolgten. Es sollte über den Stand der Methodenausbildung eine Debatte angeregt werden. Denn wenn auch alle anerkennen, dass qualitative Methoden deutlicher im Lehrkanon vertreten sind als noch vor zehn Jahren, ist der Zustand bei weitem nicht ausreichend und vielerorts droht im Zuge der Umgestaltung der Studiengänge zu Bachlor/Master die Gefahr, das Methoden an den Rand gedrängt und nur noch ungenügend vermittelt werden. Und hier sind sich viele sicher, dass dies die Methodenausbildung generell betrifft und nicht nur die qualitative Forschung.

Daher werben die Organisatoren um Unterstützung bei weiteren Fachgesellschaften und die weitere Verbreitung des Memorandums über Newsletter, Rundbriefe, Abdrucke in Fachzeitschriften und Verlinkungen.

Das Memorandum im Wortlaut.

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